Tuned Pipe

Bei der Tuned Pipe wird der Lautsprecher über eine Art "akustische Leitung" an die Luft angekoppelt, um bei tiefen Frequenzen die Membranauslenkung zu verringern. Durch die exponentielle öffnung wird der Druck in dieser Line langsam und gleichmäßig abgebaut. So erhält man auch noch bei hohem Schalldruck eine verzerrungsfreie Wiedergabe.

Das Prinzip ist auch bei Mitteltönern gut anwendbar.

Recht gute Ergebnisse bei Bassboxen erhält man bei Gehäusen, die für Raumecken konzipiert und entsprechend aufgebaut sind.
Unter dem Punkt "normal" wählt man die allgemein gängige und aus der Literatur bekannte Variante aus, deren Öffnungsverlauf ausgegeben wird. Der Treiber hat dabei 38 cm Gesamtdurchmesser.
Unter dem Punkt "experimentell" wählt man unter Alternativen, die wie der Name schon sagt, ein gewisses Experiment darstellen. Benötigte Parameter sind v.a. die tiefste Grenzfrequenz (= Fs des Lautsprechers) und die Innenbreite der Box. Außerdem braucht man den tatsächlichen Membrandurchmesser (strahlende Fläche) für die maximale Pipebreite.